Dienstag, 3. April 2018

Hausschuhe für den Schnuppertag

Vor kurzem hatte Mäuschen ihren großen Tag in der Schule: ihr erster Schnuppertag!

Mitgebracht werden sollten Hausschuhe und etwas zu essen. Hm, Hausschuhe hat Mäuschen zwar, aber wirklich bequem sind die nicht, und besonders gut laufen kann sie damit auch nicht, schon gar nicht Treppen (und ihr Klassenraum befindet sich im 2. Stock). Also, habe ich vorher noch schnell Hausschuhe genäht. Dafür habe ich das Puschen-Ebook von Klimperklein rausgekramt, das ich vor längerer Zeit mal gewonnen habe (in Ermangelung von Leder leider noch nie genäht).


Auch jetzt hatte ich kein Leder zur Hand. Aber dafür Jeans-Reste. Ich habe alles mit Vlieseline H250 verstärkt. Die Sohle habe ich doppelt gelegt und zwischen den Lagen noch zusätzlich Vlieseline H630 gelegt. Damit nichts ausfranst, müßte ich noch ein paar Änderungen vornehmen, aber das hat soweit alles gut geklappt.


Blau ist ja nun so gar nicht Mäuschens Lieblingsfarbe, aber mit den selbst ausgesuchten Webbändern gefallen ihr die Schuhe nun auch sehr gut.


Außerdem habe ich noch eine Schleife am linken Schuh angebracht, damit Mäuschen weiß, welcher Schuh an welchen Fuß gehört.


Ach ja, die Pfötchen an der Sohle sind Sockenstopper zum Aufbügeln. Das hat nur mäßig gut geklappt. Zuerst wußte man gar nicht, welche Seite nach oben muss. Außerdem verabschiedet sich nun ein Teil nach dem anderen. Schade.


So, den Schnuppertag hat Mäuschen gut bewältigt. Am besten hat ihr die Pause gefallen. Hihi, war ja klar. Vor den Sommerferien gibt es dann noch einen weiteren Schnuppertag, und ein Sommermarkt findet auch noch dort statt.

Verlinkt bei: KiddiKram, Made4Girls, HOT, DienstagsDinge, CreaDienstag und Montagsfreuden

Dienstag, 6. März 2018

Mal wieder ein Gurtpolster vom Mäuschen

Neulich gab es für Mäuschen eine große Überraschung. Eine fast schon vergessene kleine Brieffreundin hat ihr ein Geschenk geschickt, und zwar dieses selbstgemachte kleine Kissen.


Ist das nicht süß? Mäuschen hat sich soooo sehr darüber gefreut. Sie wollte ihrer Freundin im Gegenzug natürlich auch etwas Gutes tun. Sie wollte ihr gern ein Gurtpolster nähen. Das hat sie ja schon ab und zu gemacht, wie ihr hier sehen könnt.


Da wir leider nicht wissen, welches die Lieblingsfarbe ihrer Freundin ist, mußte Mäuschen die Stoffe dafür sozusagen blind aussuchen.


Etwas rosa ist auch dabei. Falls das nicht so angesagt ist, kann man die neutralere Seite nutzen. Ich denke, so passt es auf jeden Fall.


Wir haben wieder die Anleitung von Kinderleicht und schön genutzt. 






Freitag, 16. Februar 2018

Geschirrspülpulver für die Spülmaschine

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Partnerlinks (Amazon). 

Vor einiger Zeit hatte ich hier das flüssige Spülmittel für den Geschirrspüler gepostet. Damit war ich leider nicht so wirklich zufrieden, obwohl der Geruch sensationell war. Ich habe nun weiter herum probiert. Und hiermit möchte ich mein aktuelles Gemisch mit Euch teilen.

Eigentlich wollte ich gerne einen flüssigen Reiniger haben, aber das ließ sich irgendwie nicht so verwirklichen. Darum bin ich jetzt doch auf ein Pulver umgestiegen.


Und hier ist mein Rezept:

2 Teile Reine Sauerstoffbleiche
2 Teile Soda
1 Teil Zitronensäure als Pulver
1 Teil Salz


Ich habe zum Ausprobieren erstmal nur eine kleine Menge gemischt. Dafür habe ich einfach alle Zutaten in ein Glas getan, es geschlossen und einmal kräftig geschüttelt. 


Die Dosierung liegt bei mir bei 2 gestrichenen TL pro Waschgang. Da kann man natürlich selber noch ein bißchen für sich optimieren. 

Zusätzlich benutze ich noch selbstgemachten Klarspüler. Das Rezept hierfür poste ich dann ein anderes Mal.

Mein Fazit: Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Pulver. Auf jeden Fall um Längen besser als sein Vorgänger. Aber auch dieses Pulver hat seine Grenzen. Um gute Ergebnisse zu erreichen muss ich ebenfalls ausnahmslos hohe Temperaturen ab 60 Grad verwenden. Außerdem sollte die Maschine zusätzlich immer gut mit Salz und Klarspüler gefüllt sein. Beim Besteck bin ich noch immer nicht ganz zufrieden. Das sieht manchmal aus wie angelaufen. Dagegen soll ein kleines Fitzelchen Alufolie im Besteckkorb helfen, aber das möchte ich auf keinen Fall. Weiß da noch jemand Rat?

Verlinkt bei: EiNaB, Freutag und Montagsfreuden

Dienstag, 13. Februar 2018

Näh- und Käsebrötchen-Back-Post

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Partnerlinks (Amazon).

Häh? Nähen und Backen? Passt das überhaupt zusammen? Oh ja! Jeder, der intensiver selbst Brot und vor allem Brötchen oder Baguettes backen möchte, kommt an Bäckerleinen nicht vorbei. Was das ist? Ein großes Tuch aus Leinen, in das man seine Teiglinge zum Gehen setzen kann. Bei Baguettes z. B. kann man so auch prima die Form planen, indem man die Teiglinge in vom Stoff aufgeworfene Wellen setzt (das könnt ihr auch auf dem Bild über den Partnerlink sehen). So etwas fehlte mir noch. Aber Bäckerleinen ist ziemlich teuer. Deswegen dachte ich, es wäre doch eine gute Idee, das selber zu machen. Ist ja nicht wirklich kompliziert.


Ich habe einfach ein etwa 60 cm langes Stück günstiges Leinen beim Möbelschweden gekauft und es rundherum einfach nur versäubert. Leider zickt meine Maschine neuerdings echt herum. Irgendwas stimmt da mit der Fadenspannung so gar nicht. Ich habe schon einiges ausprobiert, aber das Problem kommt leider immer wieder ... seit der letzten Wartung. Hmpf!

So, nun aber genug vom Bäckerleinen. Jetzt kommen wir endlich zu den leckeren Käsebrötchen. Ich war schon lange auf der Suche nach einem tollen Rezept dafür und habe auch schon einiges ausprobiert, aber so richtig zufrieden war ich nie. Nun bin ich aber auf ein Rezept beim Brotdoc gestoßen, welches ich für mich nutzen konnte. Weil das Rezept aber irgendwie einen Fehler aufweist, schreibe ich euch hier einfach auf, wie ich es gemacht habe und Erfolg hatte.


Ich finde es bei diesen Brötchen toll, dass man sie abends super vorbereiten kann. Am Backtag selbst sollte man noch etwas über eine Stunde einplanen, bis sie in den Ofen können.

Für 9 Brötchen (1 Blech) benötigt ihr:

500 g Weizenmehl Typ 550
300 g lauwarmes Wasser
10 g Salz
10 g Backmalz (enzymaktiv)
1 TL Gerstenmalz
8 g weiche Butter
5 g Frischhefe
Junger Gouda in Scheiben (Menge nach Geschmack)

Die Hefe in einer Rührschüssel zusammen mit dem warmen Wasser und dem Backmalz auflösen.
Mehl, Salz und Gerstenmalz hinzugeben. Alles verkneten. Ich habe dafür mein Handrührgerät benutzt.
Dann die Butter in einem Stück dazu geben und unterrühren, bis der Teig schön glatt und elastisch aussieht.

Jetzt öle ich eine zweite Schüssel ein und setze den Teig dort hinein. Zugedeckt kommt er jetzt in den Kühlschrank oder in dieser Jahreszeit auf den Balkon, und das für ca. 12 Stunden. Man kann den Teig auch 24 Stunden gehen lassen, dann aber bitte die Hefe um 1 g reduzieren.


Am Backtag wird der Teig zuerst einmal auf die bemehlte Arbeitsplatte gegeben und anschließen in 9 etwa gleich große Stücke geteilt. Die Teigstücke werden nun rund geformt und auf ein Backblech mit Backpapier gesetzt. Jetzt brauchen sie etwa 1 Stunde Gehzeit unter dem Bäckerleinen (oder einem anderen Tuch).


Den Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine (Blech-)Schüssel sollte auf dem Boden des Ofens mit Vorheizen. Vor dem Backen werden nun die Käsescheiben auf die Brötchen gelegt. Achtet hierbei darauf, dass der Käse das Blech nicht berührt, sonst wird er zu schnell braun und schmeckt dann nicht mehr.
Jetzt ist es Zeit die Brötchen in den Ofen zu schieben. Die Temperatur wird auf 190 Grad heruntergeschaltet und in die Schüssel wird etwas Wasser gefüllt, damit die Brötchen bedampft werden. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten. Der Käse sollte nicht zu dunkel werden. Am besten gut beobachten, um den richtigen Zeitpunkt zum Entnehmen abzupassen.


Kurz abkühlen lassen und dann: Guten Appetit!

Tipp: man kann diese Brötchen auch gut einfrieren. Wenn man sie dann essen möchte, einfach vorher für 1-2 Minuten in die Mikrowelle stecken.

Der Teig geht übrigens auch für andere Brötchen. Wie ihr seht, habe ich zwei Brötchen mit Körnern gemacht, aber sie sind lange nicht so gut aufgegangen, wie die Käsebrötchen.

Verlinkt bei: Nähfrosch, Rezepte-LinkpartyHOTDienstagsDingeCreaDienstag und Montagsfreuden

Donnerstag, 8. Februar 2018

Das darf ich euch leider nicht zeigen....

Tja, irgendwie ein komischer Posttitel, oder? Aber leider ist es genauso. Ich habe soooo toll appliziert, aber leider darf ich euch die Appli aus urheberrechtlichen Gründen nicht zeigen. Schade, ich hätte wirklich gerne etwas Werbung für die Erstellerin der Zeichnung gemacht. Aber wenn sie nicht will....
Ich habe lange überlegt, ob ich den Pulli dann überhaupt zeigen soll, wenn ich die Appli dann doch unkenntlich machen muss. Aber weil ich ihn so toll finde, zeige ich ihn nun doch.


Ein bißchen kann man ja erahnen. 


Zumindest kann man sehen, dass alles an diesem Pulli harmonisch ist. Der Ringelstoff vom Hals- und den Ärmelbündchen taucht auch in der Appli auf. Dazu noch zwei verschiedene Blautöne.


Genäht habe ich mal wieder Bethioua Mini. Dieses Mal schon in Gr. 116. Ja, ich weiß, das Freebook geht nur bis Gr. 110 (oh, jetzt nur noch bis Gr. 98?). Ich habe mal wieder selbst gebastelt, um den Schnitt eine Größe größer zu machen. Zusätzlich habe ich mit etwas mehr Nahtzugabe gearbeitet, weil der Pulli aus Sweat genäht wurde. 


Dazu mußte natürlich wieder ein SnapPap-Label angebracht werden. Dieses habe ich per Hand ausgeschnitten.





Freitag, 26. Januar 2018

Zitronen-Essig-Reiniger

Als Mäuschen vor einiger Zeit erkältet war (und ich natürlich auch), habe ich ihr vorm Schlafengehen jeden Abend eine halbe Zitrone in Scheiben geschnitten neben das Bett gestellt. Das duftet wirklich sehr gut, und es soll auch helfen, besser zu atmen (habe ich von meiner Cousine abgeguckt - tolle Idee - Danke! 🙋‍♀️).

Jetzt kam natürlich die Frage auf: was tun mit den ganzen angetrockneten Zitronen-Scheiben? Zum Wegschmeißen waren sie mir einfach zu schade. Die Antwort habe ich (mal wieder) bei Smarticular gefunden: Allzweckreiniger.

Dafür braucht man außer Abfällen von Zitrusfrüchten nur noch Essig. Okay, ein ausreichend großes Gefäß braucht man natürlich auch noch.

In meinem Fall habe ich also jeden Morgen die angetrockneten Zitronenscheiben in mein großes Glas gelegt und reichlich Essig darüber gekippt. Ich habe zugesehen, dass die Scheiben immer mit Essig bedeckt waren. So hat sich nach und nach mein Glas gefüllt. Essig mußte ich immer mal nachgießen.


Als das Glas dann voll war (und die Erkältung vorüber), habe ich das Ganze noch etwa 2-3 Wochen so stehen lassen. Danach habe ich die Mischung in ein großes Sieb (unbedingt mit Schüssel drunter) gegeben. Die Zitronen habe ich noch schön ausgedrückt. Die aufgefangene Flüssigkeit ist nun mein neuer Allzweckreiniger, der wunderbar nach Zitronen riecht.


Ich habe meinen Bio-Reiniger in eine ausgediente saubere Sprühflasche gefüllt. Man sollte allerdings aufpassen, dass man ihn nicht auf Naturstein, Silikonfugen und Dichtungen sprüht. Das könnte unerwünschte Nebenwirkungen geben. Mit der Putzleistung bin ich auch sehr zufrieden. Das freut mich natürlich sehr. Und ich bin schon sehr gespannt, wie er sich bewährt, wenn wir demnächst umziehen.

Verlinkt bei: EiNaB, Freutag

Dienstag, 23. Januar 2018

Low-Carb-Brot mit vielen Körnern und Nüssen

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Partnerlinks (Amazon).

Ja, wir versuchen, uns so langsam mit weniger Kohlenhydraten anzufreunden. Das klappt manchmal ganz gut, manchmal auch nicht so gut. Mein Mann zum Beispiel ist ein leidenschaftlicher Brotesser, aber die Eiweißbrote, die wir bisher probiert haben, fand er ganz grausam. Ich glaube, es ist der Quark, der oftmals in diesen Broten verwendet wird.

Daher fand ich das Rezept für ein Low-Carb-Brot von Lecker total geeignet, denn das war ohne Quark. Außerdem auch ohne Backpulver, ohne Hefe und ohne Sauerteig. Das fand ich hochinteressant. Also, habe ich es einfach mal ausprobiert.


Leider hatte ich nicht genug Leinsamen im Haus. Auf der Suche nach einer Alternative fiel mir Sojamehl in die Hände. Laut Nährwertangaben sollten gerade mal etwa 3 g Kohlenhydrate auf 100 g enthalten sein, also absolut geeignet. Die Frage war nur: in welchem Verhältnis ersetzt man das nun? Ich habe mich einfach für 1:1 entschieden.


Das Rezept für mein Brot sieht demnach so aus:

Einen Tipp kann ich euch geben: das wird richtig viel an Menge. Nehmt am besten eure größte Schüssel und schaut vorher nach, ob ihr auch tatsächlich eine so große Kasten-Backform habt. Diese sollte ca. 11 x 30 cm groß sein. Meine Form wurde wirklich randvoll. Aber keine Angst. Da ja kein Triebmittel im Teig ist, wird das Brot im Ofen ja auch nicht größer. Es wird halt nur gebacken. 


Es gibt übrigens auch fertige Brotgewürzmischungen. So weit ich bisher gesehen habe, ist da aber meistens noch Anis mit drin. Hm, wäre aber vielleicht mal einen Versuch wert. 

Ja, und wie hat es nun geschmeckt? Also, Mäuschen hat mir den ungebackenen Teig schon so weg genascht (der war aber auch wirklich lecker 😋). Und was hat mein Mann dazu gesagt? Begeisterung pur. Er hat gleich gefragt, ob so ein Brot denn viel Aufwand macht und ob man das nicht öfter machen könnte. Er hat es sogar ganz ohne Belag gegessen. So gut hat es ihm geschmeckt. Also, dieses Brot wird ganz bestimmt öfter bei uns in den Ofen kommen.