Freitag, 16. Februar 2018

Geschirrspülpulver für die Spülmaschine

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Vor einiger Zeit hatte ich hier das flüssige Spülmittel für den Geschirrspüler gepostet. Damit war ich leider nicht so wirklich zufrieden, obwohl der Geruch sensationell war. Ich habe nun weiter herum probiert. Und hiermit möchte ich mein aktuelles Gemisch mit Euch teilen.

Eigentlich wollte ich gerne einen flüssigen Reiniger haben, aber das ließ sich irgendwie nicht so verwirklichen. Darum bin ich jetzt doch auf ein Pulver umgestiegen.


Und hier ist mein Rezept:

2 Teile Reine Sauerstoffbleiche
2 Teile Soda
1 Teil Zitronensäure als Pulver
1 Teil Salz


Ich habe zum Ausprobieren erstmal nur eine kleine Menge gemischt. Dafür habe ich einfach alle Zutaten in ein Glas getan, es geschlossen und einmal kräftig geschüttelt. 


Die Dosierung liegt bei mir bei 2 gestrichenen TL pro Waschgang. Da kann man natürlich selber noch ein bißchen für sich optimieren. 

Zusätzlich benutze ich noch selbstgemachten Klarspüler. Das Rezept hierfür poste ich dann ein anderes Mal.

Mein Fazit: Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Pulver. Auf jeden Fall um Längen besser als sein Vorgänger. Aber auch dieses Pulver hat seine Grenzen. Um gute Ergebnisse zu erreichen muss ich ebenfalls ausnahmslos hohe Temperaturen ab 60 Grad verwenden. Außerdem sollte die Maschine zusätzlich immer gut mit Salz und Klarspüler gefüllt sein. Beim Besteck bin ich noch immer nicht ganz zufrieden. Das sieht manchmal aus wie angelaufen. Dagegen soll ein kleines Fitzelchen Alufolie im Besteckkorb helfen, aber das möchte ich auf keinen Fall. Weiß da noch jemand Rat?

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Dienstag, 13. Februar 2018

Näh- und Käsebrötchen-Back-Post

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Häh? Nähen und Backen? Passt das überhaupt zusammen? Oh ja! Jeder, der intensiver selbst Brot und vor allem Brötchen oder Baguettes backen möchte, kommt an Bäckerleinen nicht vorbei. Was das ist? Ein großes Tuch aus Leinen, in das man seine Teiglinge zum Gehen setzen kann. Bei Baguettes z. B. kann man so auch prima die Form planen, indem man die Teiglinge in vom Stoff aufgeworfene Wellen setzt (das könnt ihr auch auf dem Bild über den Partnerlink sehen). So etwas fehlte mir noch. Aber Bäckerleinen ist ziemlich teuer. Deswegen dachte ich, es wäre doch eine gute Idee, das selber zu machen. Ist ja nicht wirklich kompliziert.


Ich habe einfach ein etwa 60 cm langes Stück günstiges Leinen beim Möbelschweden gekauft und es rundherum einfach nur versäubert. Leider zickt meine Maschine neuerdings echt herum. Irgendwas stimmt da mit der Fadenspannung so gar nicht. Ich habe schon einiges ausprobiert, aber das Problem kommt leider immer wieder ... seit der letzten Wartung. Hmpf!

So, nun aber genug vom Bäckerleinen. Jetzt kommen wir endlich zu den leckeren Käsebrötchen. Ich war schon lange auf der Suche nach einem tollen Rezept dafür und habe auch schon einiges ausprobiert, aber so richtig zufrieden war ich nie. Nun bin ich aber auf ein Rezept beim Brotdoc gestoßen, welches ich für mich nutzen konnte. Weil das Rezept aber irgendwie einen Fehler aufweist, schreibe ich euch hier einfach auf, wie ich es gemacht habe und Erfolg hatte.


Ich finde es bei diesen Brötchen toll, dass man sie abends super vorbereiten kann. Am Backtag selbst sollte man noch etwas über eine Stunde einplanen, bis sie in den Ofen können.

Für 9 Brötchen (1 Blech) benötigt ihr:

500 g Weizenmehl Typ 550
300 g lauwarmes Wasser
10 g Salz
10 g Backmalz (enzymaktiv)
1 TL Gerstenmalz
8 g weiche Butter
5 g Frischhefe
Junger Gouda in Scheiben (Menge nach Geschmack)

Die Hefe in einer Rührschüssel zusammen mit dem warmen Wasser und dem Backmalz auflösen.
Mehl, Salz und Gerstenmalz hinzugeben. Alles verkneten. Ich habe dafür mein Handrührgerät benutzt.
Dann die Butter in einem Stück dazu geben und unterrühren, bis der Teig schön glatt und elastisch aussieht.

Jetzt öle ich eine zweite Schüssel ein und setze den Teig dort hinein. Zugedeckt kommt er jetzt in den Kühlschrank oder in dieser Jahreszeit auf den Balkon, und das für ca. 12 Stunden. Man kann den Teig auch 24 Stunden gehen lassen, dann aber bitte die Hefe um 1 g reduzieren.


Am Backtag wird der Teig zuerst einmal auf die bemehlte Arbeitsplatte gegeben und anschließen in 9 etwa gleich große Stücke geteilt. Die Teigstücke werden nun rund geformt und auf ein Backblech mit Backpapier gesetzt. Jetzt brauchen sie etwa 1 Stunde Gehzeit unter dem Bäckerleinen (oder einem anderen Tuch).


Den Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine kleine (Blech-)Schüssel sollte auf dem Boden des Ofens mit Vorheizen. Vor dem Backen werden nun die Käsescheiben auf die Brötchen gelegt. Achtet hierbei darauf, dass der Käse das Blech nicht berührt, sonst wird er zu schnell braun und schmeckt dann nicht mehr.
Jetzt ist es Zeit die Brötchen in den Ofen zu schieben. Die Temperatur wird auf 190 Grad heruntergeschaltet und in die Schüssel wird etwas Wasser gefüllt, damit die Brötchen bedampft werden. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten. Der Käse sollte nicht zu dunkel werden. Am besten gut beobachten, um den richtigen Zeitpunkt zum Entnehmen abzupassen.


Kurz abkühlen lassen und dann: Guten Appetit!

Tipp: man kann diese Brötchen auch gut einfrieren. Wenn man sie dann essen möchte, einfach vorher für 1-2 Minuten in die Mikrowelle stecken.

Der Teig geht übrigens auch für andere Brötchen. Wie ihr seht, habe ich zwei Brötchen mit Körnern gemacht, aber sie sind lange nicht so gut aufgegangen, wie die Käsebrötchen.

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Donnerstag, 8. Februar 2018

Das darf ich euch leider nicht zeigen....

Tja, irgendwie ein komischer Posttitel, oder? Aber leider ist es genauso. Ich habe soooo toll appliziert, aber leider darf ich euch die Appli aus urheberrechtlichen Gründen nicht zeigen. Schade, ich hätte wirklich gerne etwas Werbung für die Erstellerin der Zeichnung gemacht. Aber wenn sie nicht will....
Ich habe lange überlegt, ob ich den Pulli dann überhaupt zeigen soll, wenn ich die Appli dann doch unkenntlich machen muss. Aber weil ich ihn so toll finde, zeige ich ihn nun doch.


Ein bißchen kann man ja erahnen. 


Zumindest kann man sehen, dass alles an diesem Pulli harmonisch ist. Der Ringelstoff vom Hals- und den Ärmelbündchen taucht auch in der Appli auf. Dazu noch zwei verschiedene Blautöne.


Genäht habe ich mal wieder Bethioua Mini. Dieses Mal schon in Gr. 116. Ja, ich weiß, das Freebook geht nur bis Gr. 110 (oh, jetzt nur noch bis Gr. 98?). Ich habe mal wieder selbst gebastelt, um den Schnitt eine Größe größer zu machen. Zusätzlich habe ich mit etwas mehr Nahtzugabe gearbeitet, weil der Pulli aus Sweat genäht wurde. 


Dazu mußte natürlich wieder ein SnapPap-Label angebracht werden. Dieses habe ich per Hand ausgeschnitten.





Freitag, 26. Januar 2018

Zitronen-Essig-Reiniger

Als Mäuschen vor einiger Zeit erkältet war (und ich natürlich auch), habe ich ihr vorm Schlafengehen jeden Abend eine halbe Zitrone in Scheiben geschnitten neben das Bett gestellt. Das duftet wirklich sehr gut, und es soll auch helfen, besser zu atmen (habe ich von meiner Cousine abgeguckt - tolle Idee - Danke! 🙋‍♀️).

Jetzt kam natürlich die Frage auf: was tun mit den ganzen angetrockneten Zitronen-Scheiben? Zum Wegschmeißen waren sie mir einfach zu schade. Die Antwort habe ich (mal wieder) bei Smarticular gefunden: Allzweckreiniger.

Dafür braucht man außer Abfällen von Zitrusfrüchten nur noch Essig. Okay, ein ausreichend großes Gefäß braucht man natürlich auch noch.

In meinem Fall habe ich also jeden Morgen die angetrockneten Zitronenscheiben in mein großes Glas gelegt und reichlich Essig darüber gekippt. Ich habe zugesehen, dass die Scheiben immer mit Essig bedeckt waren. So hat sich nach und nach mein Glas gefüllt. Essig mußte ich immer mal nachgießen.


Als das Glas dann voll war (und die Erkältung vorüber), habe ich das Ganze noch etwa 2-3 Wochen so stehen lassen. Danach habe ich die Mischung in ein großes Sieb (unbedingt mit Schüssel drunter) gegeben. Die Zitronen habe ich noch schön ausgedrückt. Die aufgefangene Flüssigkeit ist nun mein neuer Allzweckreiniger, der wunderbar nach Zitronen riecht.


Ich habe meinen Bio-Reiniger in eine ausgediente saubere Sprühflasche gefüllt. Man sollte allerdings aufpassen, dass man ihn nicht auf Naturstein, Silikonfugen und Dichtungen sprüht. Das könnte unerwünschte Nebenwirkungen geben. Mit der Putzleistung bin ich auch sehr zufrieden. Das freut mich natürlich sehr. Und ich bin schon sehr gespannt, wie er sich bewährt, wenn wir demnächst umziehen.

Verlinkt bei: EiNaB, Freutag

Dienstag, 23. Januar 2018

Low-Carb-Brot mit vielen Körnern und Nüssen

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Ja, wir versuchen, uns so langsam mit weniger Kohlenhydraten anzufreunden. Das klappt manchmal ganz gut, manchmal auch nicht so gut. Mein Mann zum Beispiel ist ein leidenschaftlicher Brotesser, aber die Eiweißbrote, die wir bisher probiert haben, fand er ganz grausam. Ich glaube, es ist der Quark, der oftmals in diesen Broten verwendet wird.

Daher fand ich das Rezept für ein Low-Carb-Brot von Lecker total geeignet, denn das war ohne Quark. Außerdem auch ohne Backpulver, ohne Hefe und ohne Sauerteig. Das fand ich hochinteressant. Also, habe ich es einfach mal ausprobiert.


Leider hatte ich nicht genug Leinsamen im Haus. Auf der Suche nach einer Alternative fiel mir Sojamehl in die Hände. Laut Nährwertangaben sollten gerade mal etwa 3 g Kohlenhydrate auf 100 g enthalten sein, also absolut geeignet. Die Frage war nur: in welchem Verhältnis ersetzt man das nun? Ich habe mich einfach für 1:1 entschieden.


Das Rezept für mein Brot sieht demnach so aus:

Einen Tipp kann ich euch geben: das wird richtig viel an Menge. Nehmt am besten eure größte Schüssel und schaut vorher nach, ob ihr auch tatsächlich eine so große Kasten-Backform habt. Diese sollte ca. 11 x 30 cm groß sein. Meine Form wurde wirklich randvoll. Aber keine Angst. Da ja kein Triebmittel im Teig ist, wird das Brot im Ofen ja auch nicht größer. Es wird halt nur gebacken. 


Es gibt übrigens auch fertige Brotgewürzmischungen. So weit ich bisher gesehen habe, ist da aber meistens noch Anis mit drin. Hm, wäre aber vielleicht mal einen Versuch wert. 

Ja, und wie hat es nun geschmeckt? Also, Mäuschen hat mir den ungebackenen Teig schon so weg genascht (der war aber auch wirklich lecker 😋). Und was hat mein Mann dazu gesagt? Begeisterung pur. Er hat gleich gefragt, ob so ein Brot denn viel Aufwand macht und ob man das nicht öfter machen könnte. Er hat es sogar ganz ohne Belag gegessen. So gut hat es ihm geschmeckt. Also, dieses Brot wird ganz bestimmt öfter bei uns in den Ofen kommen. 



Mittwoch, 17. Januar 2018

Ich mache mein Waschmittel nun auch selber

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Ich glaube, ich werde nie wieder Waschmittel kaufen. Es gibt soooo viele Alternativen, die super funktionieren. Ich habe schon einige ausprobiert. Ich werde sie euch nach und nach vorstellen.

Den Anfang macht ein selbstgemachtes flüssiges Waschmittel. Es eignet sich für fast die gesamte Wäsche außer Wolle und Seide. Für weiße Wäsche kann man 1 TL Natron (Partnerlink) dazu geben, um einen Grauschleier zu verhindern.

Und so geht's:

Ich habe 45 g Kernseife (z.B. diese hier oder in der veganen Version - Partnerlink) mit der Küchenreibe fein gerieben und in einen großen Topf gegeben. Bei Smarticular gibt es sogar eine Anleitung, wie man Kernseife selber machen kann - auch ohne Palmöl.


Anschließend habe ich die Kernseife mit 60 g (Wasch-)Soda (Partnerlink) vermischt.


Im Wasserkocher habe ich (in 2 Durchgängen) ca. 3,2 l Wasser gekocht und anschließend über mein Seifen-Soda-Gemisch gekippt.


Jetzt war Rühren angesagt. Natürlich schäumt es etwas. 


Danach habe ich mein fast schon fertiges Waschmittel etwa 1 Stunde lang abkühlen lassen, um es dann gleich noch einmal aufzukochen. Da sollte man unbedingt dabei bleiben und rühren, denn es könnte stark schäumen und im schlimmsten Fall überkochen. 


Dann habe ich es wieder abkühlen lassen. Wer möchte, kann nun auch noch etwas ätherisches Öl  (Partnerlink) hinzufügen. Darauf habe ich aber verzichtet. Als es nur noch lauwarm war, habe ich das Waschmittel in leere saubere Kanister (vom gekauften Waschmittel aufgehoben) gefüllt. 

Die Konsistenz des Waschmittels hängt übrigens stark von der verwendeten Kernseife ab. Bei mir ist die Masse ein klein wenig flüssiger als Wackelpudding. Daher schüttel ich das Waschmittel vor Gebrauch noch einmal kräftig durch. Sollte es sehr flüssig bleiben, so ist das nicht weiter schlimm. Die Waschleistung beeinträchtigt das nicht. Sollte es fester werden, kann man auch noch etwas abgekochtes Wasser hinzufügen. Ich benutze pro Waschgang etwa 100 - 120 ml Waschmittel. Hartnäckige Flecken behandel ich meistens mit Gallseife vor. Das habe ich aber auch bei gekauftem Waschmittel schon gemacht. 

Weichspüler benutze ich übrigens auch nicht mehr. Bei mir kommt etwas Tafelessig ins entsprechende Fach. Das macht die Wäsche ohne Chemie angenehm weich. Außerdem verhindert er, dass sich Reste des Waschmittels in der Wäsche festsetzen. 

Verlinkt bei: Montagsfreuden, EiNaB und MMI

Dienstag, 16. Januar 2018

Endlich auch Wendepailletten

Eigentlich muss man ja nicht jedem Trend folgen. Das tue ich auch nicht. Aber mal ehrlich, Wendepailletten sind doch voll cool, oder? Und da es sie ja mittlerweile auch als Patch gibt, den man einfach nur applizieren muss, ist es auch noch sehr einfach.


Mäuschen hat nun also auch diese tollen Teile entdeckt. Und wie kann es anders sein? Natürlich brauchte sie auch ein Kleidungsstück damit. Sie hat sich dazu diesen Schmetterling ausgesucht. Ich durfte dafür dann die Stoffe und den Schnitt aussuchen. Aber ich glaube, ich hätte ihr mit diesem Schmetterling ALLES unterjubeln können.

Entschieden habe ich mich für den Schnitt Alma von Hedinäht. Den habe ich bereits vor geraumer Zeit gekauft, aber bisher war ich noch nicht dazu gekommen, ihn auch mal auszuprobieren. Das war hier dann DIE Gelegenheit.


Mir kam das Oberteil so kurz vor. Und da ich weiß, dass Mäuschen einen langen Oberkörper hat, habe ich vorsichtshalber das Oberteil etwas verlängert. Das wäre aber gar nicht nötig gewesen. Denn nun ist es ein kleines Stück zu lang. Aber das finde ich nicht so schlimm. Da wächst sie ja rein.


Außerdem habe ich den Rockteil auch noch etwas verlängert. Der wäre mir sonst doch zu kurz gewesen. Zusätzlich habe ich den Ärmel etwas gekürzt, aber dafür lange Bündchen angenäht. Die müssen jetzt noch etwas umgeklappt werden. Insgesamt wird dieses Kleid dann hoffentlich etwas länger passen, denn Mäuschen hat sofort angekündigt, dass wir dieses Kleid NIE verkaufen oder verschenken sollen. Das sollen wir für immer behalten.  .... Ok, dann habe ich wohl alles richtig gemacht, oder?


Die Riegel habe ich übrigens zum größten Teil fest angenäht. Ich hatte sonst Bedenken, dass die da einfach nur herumschlabbern. Die Knöpfe sind nur Deko.


Sind ihre neuen Hausschuhe dazu nicht herrlich? Farblich passen sie jedenfalls. Thihi!


Wie ihr seht, habe ich auch wieder mit Fake-Paspeln gearbeitet. Ich liebe diese Optik. Natürlich gab es auch eine passende Leggings dazu.