Mittwoch, 14. Juni 2017

MMM#7 mein erster Lillestoff

Tja, da habe ich doch jetzt tatsächlich zum ersten Mal Stoff von Lillestoff unter der Maschine gehabt. Der schöne Organic Lines hatte es mir sofort angetan. Soooo schön! Und dann hatte ich ihn hier noch so toll vernäht gesehen. Genau so einen Rock wollte ich auch gerne!

 

Dann war der Stoff aber am Erscheinungstag bei Lillestoff ausverkauft, bevor ich kaufen konnte. Oh nein! Was jetzt? Innerlich hatte ich den Rock schon abgeschrieben, aber dann kam mir der Zufall zu Hilfe. Bei Facebook hatte nämlich jemand aus genau diesem Stoff etwas Hübsches genäht und auch den Shop verlinkt, bei dem sie ihn gekauft hatte. Und dort gab es ihn auch noch, und zwar genau die Menge als Reststück, die ich brauchte. Da habe ich natürlich zugeschlagen. Ist doch klar!

    

Ja, und dann hatte ich mir vorgenommen, einen halben Tellerrock mit breitem Bündchen daraus zu nähen. Also habe ich gerechnet. Nur gut, dass es liebe Mitblogger gibt, die netterweise eine Anleitung dazu geschrieben haben. Ich habe mich also bei Machwerk und vonmri schlau gelesen. Vielen Dank, ihr beide!

    

Ja, und der Rock ist genauso geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Wunderschön!

        


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Dienstag, 13. Juni 2017

Abgewandelte Susie im Dreierpack

Wir waren neulich bei lieben Freunden eingeladen. Das war soooo schön! Für die Dame des Hauses und die beiden jugendlichen Töchter habe ich jeweils ein Kosmetiktäschchen als Mitbringsel genäht.


Ich habe dafür die Susie von Pattydoo stark vereinfacht und etwas abgewandelt genäht. Das hatte hauptsächlich Zeitgründe, allerdings gefällt mir diese schlichte Version auch sehr gut. Also, ich habe einfach die Kellerfalten weggelassen. Außerdem habe ich im unteren Bereich eine Unterteilung eingebaut, die allerdings noch etwas breiter hätte sein können.

 

 

Ich habe auch kleine Label aus SnapPap angebracht. Dazu habe ich diese Methode und Mäuschens Stempel genutzt. Sieht doch echt nett aus, oder? Leider ist mir, dadurch, dass der Streifen unten nicht breit genug ausgefallen ist, das Label fast auf die untere Seite des Täschchens geraten. Das ist beim nächsten Mal unbedingt verbesserungsbedürftig. Aber es ist gerade noch so akzeptabel.

 

Und wer jetzt denkt, dass der Herr des Hauses leer ausgegangen ist, der irrt gewaltig. Er hat nämlich vom Mäuschen höchstpersönlich ein Bild gemalt bekommen. Das hat sie dann noch liebevoll verpackt. Aber davon habe ich leider kein Bild gemacht. Habe ich vergessen.


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Montag, 12. Juni 2017

Burebrot

Jaha, da muss ich jetzt gerade doch tatsächlich überlegen, was ich euch zuerst zeige. Im Moment habe ich dank der Themen-Erweiterung meines Blogs ein paar Projekte in der Pipeline, die gezeigt werden wollen. Aber für heute habe ich mich mal wieder für ein Brot entschieden.

Dieses Mal habe ich das Burebrot vom Plötzblog gebacken. Das volle Rezept wird ein ziemlich stattliches Brot. Da ich das zwar beeindruckend aber ziemlich unhandlich finde, habe ich auch hier das Rezept auf die 2/3 Menge umgerechnet. Und da ich dann gemerkt habe, dass sogar zwei 2/3 Brote auf mein Blech passen, habe ich das Rezept anschließend verdoppelt.


Ein halbes Brot wandert bei uns dann in den Gefrierschrank für später (falls mal der Back-Notstand ausbricht 😊).


Und hier ist mein umgerechnetes Rezept:

                                                 2/3             2x2/3
Vorteig                    
Weizenvollkornmehl               70 g            140 g
Wasser                                     70 g            140 g
Frischhefe                               1,3 g           2,67 g

Hauptteig
Vorteig
Weizenmehl 550                   193,3 g        386,67 g
Roggenmehl 1150                      90 g             180 g
Wasser                                  116,67 g         233,3 g
Milch                                    116,67 g         233,3 g
Frischhefe                                     2 g                 4 g
Salz                                            7,3 g          14,67 g


Die Anleitung findet ihr auf dem Plötzblog.

Übrigens wird Anfängern empfohlen, 10-30 g weniger Wasser zu nehmen. Der Teig ist nämlich  schon ganz schön weich. Ich habe das natürlich vergessen. Aber ich habe es trotzdem hinbekommen.

Dieses Brot ist eines unserer Lieblingsbrote geworden. Wirklich sehr lecker! Bestimmt passen da auch noch geröstete Nüsse oder Kerne sehr gut mit hinein. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

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Dienstag, 6. Juni 2017

Oh, ich liebe diesen Schnitt! Bethioua Variante

Ich glaube, keinen Schnitt habe ich bisher öfter genäht als diesen: Bethioua Mini. Leider sind wir jetzt bei der größten Größe des Freebooks angekommen, Größe 110.

Für dieses Shirt habe ich mir eine besondere Variante ausgedacht und umgesetzt, passend zum Sommer. Aber seht selbst!


Mäuschen hat den pinken Kombi-Stoff selbst zu dem Auto-Stoff ausgesucht. Das funktioniert am Besten.

 

Sie liebt dieses Shirt total, und darüber bin ich wirklich froh. Sie wollte es sogar zum Schlafen anlassen. Das ist, glaube ich, auch noch nicht da gewesen. 


Leider ist mir die Fake-Paspel nicht soo gut gelungen. Aber, wie Mäuschen mir dann sagte: "Aus Fehlern lernt man, Mama." Na, da hat sie allerdings recht! 

 

Ja, ich weiß, das Laufrad ist eigentlich zu klein. Aber Mäuschen liebt es so sehr. Fahrrad kann sie zwar auch schon fahren, aber sie will es nicht. 

 

Den Auto-Stoff habe ich schon eine ganze Zeit lang im Regal liegen, aber irgendwie habe ich mich schwer getan ihn zu vernähen. Dabei ist der so niedlich und absolut Mädchen-tauglich.

 

Und soll ich euch mal was erzählen? Ich habe Mäuschen letzte Woche das erste Mal seit 1,5 Jahren die Fingernägel mal wieder schneiden können. Endlich hört dieses Nägelkauen wieder auf. Hoffentlich bleibt es dabei.






Montag, 5. Juni 2017

Haare waschen mit Roggenmehl?

Wie jetzt? Mit Roggenmehl? Haare waschen? Ja, das machen mittlerweile wohl so einige Leute. Ich wollte das auch gerne mal ausprobieren.

Das "Rezept" ist sehr einfach: einfach Roggenmehl und Wasser miteinander vermischen. Wichtig ist dabei allerdings, dass man auch wirklich Roggenmehl verwendet. Auf keinen Fall Weizen- oder Dinkelmehl verwenden, denn diese Getreidesorten enthalten zuviel Gluten. Daher hätte man beim Auswaschen des Mehls extreme Probleme. Auf das Mischungsverhältnis kommt es meiner Meinung nach nicht so sehr drauf an. Da hat jeder so seine Vorliebe.

Beim ersten Ausprobieren hatte ich eine sehr breiige Konsistenz (3 EL auf 60 ml Wasser). Außerdem hatte ich auch Roggenvollkornmehl verwendet und hatte den Brei etwa 1 Stunde stehen lassen. Ich habe mir die Haare kopfüber am Waschbecken gewaschen und die Masse überall verteilt, auch bis in die Spitzen. Da Mäuschen zugeguckt hat und nicht so furchtbar viel Geduld mitgebracht hatte, viel die Einwirkzeit recht kurz aus.


Ja, und das ist mir dann am Haar aufgefallen: sie waren leichter kämmbar als sonst, die Spitzen waren allerdings sehr trocken, der Ansatz noch leicht fettig. Ich habe die Haare dann geföhnt, damit Kleie-Reste leichter entfernt werden können.

Bei nachfolgenden Roggenmehl-Haarwäschen habe ich dann lieber Roggenmehl Type 1150 verwendet. Damit hatte ich praktisch keine Kleie-Reste im Haar. Außerdem habe ich das Mehl nicht mehr so lange quellen lassen. Und ich habe die Mischung deutlich flüssiger gemacht (weniger Mehl, viel mehr Wasser).

Man kann auch noch einige Zusätze benutzen. Ich habe es z. B. mal mit etwas Honig, getrockneter Brennessel (einfach einen Teebeutel aufgeschnitten) oder auch etwas Öl darin versucht.

Mein Fazit? Ehrlich gesagt: ich bin hier nicht so sehr begeistert. Ich habe große Probleme, wirklich alles aus den Haaren gewaschen zu bekommen. Meine Haare fühlen sich auch überhaupt nicht schön an. Der Ansatz ist meistens leicht fettig, die Spitzen sind sehr spröde und trocken, das Haar fühlt sich wachsig und irgendwie verfilzt an. Das Aussehen geht noch so einigermaßen. Man kann sich so durchaus unter Leute waagen, aber wohl fühle ich mich so nicht.

Aber: ich habe noch einige andere Alternativen herausgefunden. Davon erzähle ich in späteren Beiträgen.
Habt ihr auch schon mal solche Experimente gewagt?

Verlinkt bei: EiNaB

Dienstag, 30. Mai 2017

Dinkel(vollkorn)brot mit Buttermilch

So, hier kommt dann mein erster richtiger Beitrag über das Brotbacken. Das hatte ich euch neulich ja bereits angedroht, hihi!

Mein erster richtig erfolgreicher Versuch ist mir mit dem Rezept vom Dinkelvollkornbrot mit Buttermilch gelungen. Beim ersten Backen hatte ich kein Dinkelvollkornmehl zur Hand, sondern "nur" Dinkelmehl Type 1050. Das ging aber auch ohne Probleme.

Mittlerweile habe ich das Brot schon öfter gebacken, und wir haben festgestellt, dass es uns als reines Vollkornbrot gar nicht so gut schmeckt. Daher mische ich jetzt immer zur Hälfte das Typenmehl unter. Außerdem ersetze ich einen Teil der Sonnenblumenkerne im Quellstück 2 durch Kürbiskerne, was ebenfalls sehr lecker ist. Dann haben wir noch festgestellt, dass uns dieses Brot doch zu groß ist. Natürlich könnte man einen Teil davon einfach einfrieren oder verschenken, aber für uns ist die beste Lösung, nur noch 2/3 des Teiges für das Brot zu nehmen.

 

Hier habe ich für euch das Rezept für das Brot, so wie ich es backe:

Quellstück 1
Dinkelvollkornmehl                             200 g
Buttermilch                                         200 g
Salz                                                         8 g

Quellstück 2
Leinsamen                                        26,67 g
Sesam                                                13,3 g
Kürbiskerne                                        13,3 g
Sonnenblumenkerne                          13,3 g
Haferflocken                                          20 g
Buttermilch                                          100 g

Hauptteig
Quellstücke
Dinkelmehl Type 1050                         200 g
Frischhefe                                                4 g 
Buttermilch                                       76,67 g
Rohrzucker                                         6,67 g
Sonnenblumen- oder Kürbiskerne zum Wälzen


Ich nehme eine Silikonbackform ohne Backpapier dafür. Das funktioniert ganz gut. Die Anleitung findet ihr auf dem Plötzblog

Zuerst habe ich gedacht: "Boah, das dauert ja ewig!" Aber was soll ich sagen? Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass gutes Brot eben lange braucht. Außerdem finde ich die Handhabung mittlerweile ganz praktisch. Denn es sind oftmals nur kleine bzw. kurze Arbeitsschritte, die man mal schnell nebenbei machen kann. Man muss halt nur "da" sein. Also, für mich ist das ideal!

Im Übrigen habe ich mir eine digitale Küchenwaage gekauft, die auf 1 g genau wiegt. Bei den "krummen" Zahlen runde ich dann halt auf oder ab. Ich möchte euch auch noch einmal besonders darauf aufmerksam machen, dass auch die flüssigen Zutaten in Gramm angegeben sind. Bitte achtet darauf, wenn ihr das Brot auch backen wollt. 

Dienstag, 23. Mai 2017

Neues Outfit

Mäuschen wollte so gerne einen neuen Sonnenhut haben, weil dieser hier jetzt endgültig ausgedient hat. Er würde noch so gerade eben passen, aber das Gummiband ist ausgeleiert, und der Hut fliegt ihr deshalb ständig vom Kopf.


Also, haben wir besprochen, wie der  neue aussehen soll. Ohne Absprache gibt es hier nämlich meistens nur noch ein langes Gesicht. Der Hut sollte gerne zu diesem Shirt passen. Was lag also näher, als nachzusehen, ob die Reste vom Shirt noch für einen Hut reichen? Das war zum Glück der Fall.

    

Der Jersey-Hut von Kid5 hat sich bewährt. Darum sollte es auch wieder so einer sein. Unglaublich, wie schnell der genäht ist. Letztes Mal habe ich das noch mit der Nähmaschine gemacht, dieses Mal mit der Overlock - da ging´s gleich nochmal so schnell. Herrlich! Allerdings habe ich die Krempe an der Stirn etwas verbreitert. Übrigens bin ich insgesamt selten so schnell gewesen. Der Hut würde heute genäht, heute fotografiert und jetzt gleich noch schnell verbloggt. Boah!

   

Dazu trägt Mäuschen ihre neue rote Jeans-Shorts, Mottis Shorts (damals noch als Freebook ergattert).  Die Shorts ist ganz schlicht rot gehalten. Sie hat zwar nicht ganz genau den gleichen Farbton, wie das Shirt, aber das stört uns nicht weiter.

   

Wie Ihr seht, war Mäuschen heute in Posier-Laune. Hihi!

  


Verlinkt bei: Made4Girls, HOT, DienstagsDinge, CreaDienstag, KiddiKram und Nähfrosch