Mittwoch, 14. Juni 2017

MMM#7 mein erster Lillestoff

Tja, da habe ich doch jetzt tatsächlich zum ersten Mal Stoff von Lillestoff unter der Maschine gehabt. Der schöne Organic Lines hatte es mir sofort angetan. Soooo schön! Und dann hatte ich ihn hier noch so toll vernäht gesehen. Genau so einen Rock wollte ich auch gerne!

 

Dann war der Stoff aber am Erscheinungstag bei Lillestoff ausverkauft, bevor ich kaufen konnte. Oh nein! Was jetzt? Innerlich hatte ich den Rock schon abgeschrieben, aber dann kam mir der Zufall zu Hilfe. Bei Facebook hatte nämlich jemand aus genau diesem Stoff etwas Hübsches genäht und auch den Shop verlinkt, bei dem sie ihn gekauft hatte. Und dort gab es ihn auch noch, und zwar genau die Menge als Reststück, die ich brauchte. Da habe ich natürlich zugeschlagen. Ist doch klar!

    

Ja, und dann hatte ich mir vorgenommen, einen halben Tellerrock mit breitem Bündchen daraus zu nähen. Also habe ich gerechnet. Nur gut, dass es liebe Mitblogger gibt, die netterweise eine Anleitung dazu geschrieben haben. Ich habe mich also bei Machwerk und vonmri schlau gelesen. Vielen Dank, ihr beide!

    

Ja, und der Rock ist genauso geworden, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Wunderschön!

        


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Dienstag, 13. Juni 2017

Abgewandelte Susie im Dreierpack

Wir waren neulich bei lieben Freunden eingeladen. Das war soooo schön! Für die Dame des Hauses und die beiden jugendlichen Töchter habe ich jeweils ein Kosmetiktäschchen als Mitbringsel genäht.


Ich habe dafür die Susie von Pattydoo stark vereinfacht und etwas abgewandelt genäht. Das hatte hauptsächlich Zeitgründe, allerdings gefällt mir diese schlichte Version auch sehr gut. Also, ich habe einfach die Kellerfalten weggelassen. Außerdem habe ich im unteren Bereich eine Unterteilung eingebaut, die allerdings noch etwas breiter hätte sein können.

 

 

Ich habe auch kleine Label aus SnapPap angebracht. Dazu habe ich diese Methode und Mäuschens Stempel genutzt. Sieht doch echt nett aus, oder? Leider ist mir, dadurch, dass der Streifen unten nicht breit genug ausgefallen ist, das Label fast auf die untere Seite des Täschchens geraten. Das ist beim nächsten Mal unbedingt verbesserungsbedürftig. Aber es ist gerade noch so akzeptabel.

 

Und wer jetzt denkt, dass der Herr des Hauses leer ausgegangen ist, der irrt gewaltig. Er hat nämlich vom Mäuschen höchstpersönlich ein Bild gemalt bekommen. Das hat sie dann noch liebevoll verpackt. Aber davon habe ich leider kein Bild gemacht. Habe ich vergessen.


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Montag, 12. Juni 2017

Burebrot

Jaha, da muss ich jetzt gerade doch tatsächlich überlegen, was ich euch zuerst zeige. Im Moment habe ich dank der Themen-Erweiterung meines Blogs ein paar Projekte in der Pipeline, die gezeigt werden wollen. Aber für heute habe ich mich mal wieder für ein Brot entschieden.

Dieses Mal habe ich das Burebrot vom Plötzblog gebacken. Das volle Rezept wird ein ziemlich stattliches Brot. Da ich das zwar beeindruckend aber ziemlich unhandlich finde, habe ich auch hier das Rezept auf die 2/3 Menge umgerechnet. Und da ich dann gemerkt habe, dass sogar zwei 2/3 Brote auf mein Blech passen, habe ich das Rezept anschließend verdoppelt.


Ein halbes Brot wandert bei uns dann in den Gefrierschrank für später (falls mal der Back-Notstand ausbricht 😊).


Und hier ist mein umgerechnetes Rezept:

                                                 2/3             2x2/3
Vorteig                    
Weizenvollkornmehl               70 g            140 g
Wasser                                     70 g            140 g
Frischhefe                               1,3 g           2,67 g

Hauptteig
Vorteig
Weizenmehl 550                   193,3 g        386,67 g
Roggenmehl 1150                      90 g             180 g
Wasser                                  116,67 g         233,3 g
Milch                                    116,67 g         233,3 g
Frischhefe                                     2 g                 4 g
Salz                                            7,3 g          14,67 g


Die Anleitung findet ihr auf dem Plötzblog.

Übrigens wird Anfängern empfohlen, 10-30 g weniger Wasser zu nehmen. Der Teig ist nämlich  schon ganz schön weich. Ich habe das natürlich vergessen. Aber ich habe es trotzdem hinbekommen.

Dieses Brot ist eines unserer Lieblingsbrote geworden. Wirklich sehr lecker! Bestimmt passen da auch noch geröstete Nüsse oder Kerne sehr gut mit hinein. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

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Dienstag, 6. Juni 2017

Oh, ich liebe diesen Schnitt! Bethioua Variante

Ich glaube, keinen Schnitt habe ich bisher öfter genäht als diesen: Bethioua Mini. Leider sind wir jetzt bei der größten Größe des Freebooks angekommen, Größe 110.

Für dieses Shirt habe ich mir eine besondere Variante ausgedacht und umgesetzt, passend zum Sommer. Aber seht selbst!


Mäuschen hat den pinken Kombi-Stoff selbst zu dem Auto-Stoff ausgesucht. Das funktioniert am Besten.

 

Sie liebt dieses Shirt total, und darüber bin ich wirklich froh. Sie wollte es sogar zum Schlafen anlassen. Das ist, glaube ich, auch noch nicht da gewesen. 


Leider ist mir die Fake-Paspel nicht soo gut gelungen. Aber, wie Mäuschen mir dann sagte: "Aus Fehlern lernt man, Mama." Na, da hat sie allerdings recht! 

 

Ja, ich weiß, das Laufrad ist eigentlich zu klein. Aber Mäuschen liebt es so sehr. Fahrrad kann sie zwar auch schon fahren, aber sie will es nicht. 

 

Den Auto-Stoff habe ich schon eine ganze Zeit lang im Regal liegen, aber irgendwie habe ich mich schwer getan ihn zu vernähen. Dabei ist der so niedlich und absolut Mädchen-tauglich.

 

Und soll ich euch mal was erzählen? Ich habe Mäuschen letzte Woche das erste Mal seit 1,5 Jahren die Fingernägel mal wieder schneiden können. Endlich hört dieses Nägelkauen wieder auf. Hoffentlich bleibt es dabei.






Montag, 5. Juni 2017

Haare waschen mit Roggenmehl?

Wie jetzt? Mit Roggenmehl? Haare waschen? Ja, das machen mittlerweile wohl so einige Leute. Ich wollte das auch gerne mal ausprobieren.

Das "Rezept" ist sehr einfach: einfach Roggenmehl und Wasser miteinander vermischen. Wichtig ist dabei allerdings, dass man auch wirklich Roggenmehl verwendet. Auf keinen Fall Weizen- oder Dinkelmehl verwenden, denn diese Getreidesorten enthalten zuviel Gluten. Daher hätte man beim Auswaschen des Mehls extreme Probleme. Auf das Mischungsverhältnis kommt es meiner Meinung nach nicht so sehr drauf an. Da hat jeder so seine Vorliebe.

Beim ersten Ausprobieren hatte ich eine sehr breiige Konsistenz (3 EL auf 60 ml Wasser). Außerdem hatte ich auch Roggenvollkornmehl verwendet und hatte den Brei etwa 1 Stunde stehen lassen. Ich habe mir die Haare kopfüber am Waschbecken gewaschen und die Masse überall verteilt, auch bis in die Spitzen. Da Mäuschen zugeguckt hat und nicht so furchtbar viel Geduld mitgebracht hatte, viel die Einwirkzeit recht kurz aus.


Ja, und das ist mir dann am Haar aufgefallen: sie waren leichter kämmbar als sonst, die Spitzen waren allerdings sehr trocken, der Ansatz noch leicht fettig. Ich habe die Haare dann geföhnt, damit Kleie-Reste leichter entfernt werden können.

Bei nachfolgenden Roggenmehl-Haarwäschen habe ich dann lieber Roggenmehl Type 1150 verwendet. Damit hatte ich praktisch keine Kleie-Reste im Haar. Außerdem habe ich das Mehl nicht mehr so lange quellen lassen. Und ich habe die Mischung deutlich flüssiger gemacht (weniger Mehl, viel mehr Wasser).

Man kann auch noch einige Zusätze benutzen. Ich habe es z. B. mal mit etwas Honig, getrockneter Brennessel (einfach einen Teebeutel aufgeschnitten) oder auch etwas Öl darin versucht.

Mein Fazit? Ehrlich gesagt: ich bin hier nicht so sehr begeistert. Ich habe große Probleme, wirklich alles aus den Haaren gewaschen zu bekommen. Meine Haare fühlen sich auch überhaupt nicht schön an. Der Ansatz ist meistens leicht fettig, die Spitzen sind sehr spröde und trocken, das Haar fühlt sich wachsig und irgendwie verfilzt an. Das Aussehen geht noch so einigermaßen. Man kann sich so durchaus unter Leute waagen, aber wohl fühle ich mich so nicht.

Aber: ich habe noch einige andere Alternativen herausgefunden. Davon erzähle ich in späteren Beiträgen.
Habt ihr auch schon mal solche Experimente gewagt?

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Dienstag, 30. Mai 2017

Dinkel(vollkorn)brot mit Buttermilch

So, hier kommt dann mein erster richtiger Beitrag über das Brotbacken. Das hatte ich euch neulich ja bereits angedroht, hihi!

Mein erster richtig erfolgreicher Versuch ist mir mit dem Rezept vom Dinkelvollkornbrot mit Buttermilch gelungen. Beim ersten Backen hatte ich kein Dinkelvollkornmehl zur Hand, sondern "nur" Dinkelmehl Type 1050. Das ging aber auch ohne Probleme.

Mittlerweile habe ich das Brot schon öfter gebacken, und wir haben festgestellt, dass es uns als reines Vollkornbrot gar nicht so gut schmeckt. Daher mische ich jetzt immer zur Hälfte das Typenmehl unter. Außerdem ersetze ich einen Teil der Sonnenblumenkerne im Quellstück 2 durch Kürbiskerne, was ebenfalls sehr lecker ist. Dann haben wir noch festgestellt, dass uns dieses Brot doch zu groß ist. Natürlich könnte man einen Teil davon einfach einfrieren oder verschenken, aber für uns ist die beste Lösung, nur noch 2/3 des Teiges für das Brot zu nehmen.

 

Hier habe ich für euch das Rezept für das Brot, so wie ich es backe:

Quellstück 1
Dinkelvollkornmehl                             200 g
Buttermilch                                         200 g
Salz                                                         8 g

Quellstück 2
Leinsamen                                        26,67 g
Sesam                                                13,3 g
Kürbiskerne                                        13,3 g
Sonnenblumenkerne                          13,3 g
Haferflocken                                          20 g
Buttermilch                                          100 g

Hauptteig
Quellstücke
Dinkelmehl Type 1050                         200 g
Frischhefe                                                4 g 
Buttermilch                                       76,67 g
Rohrzucker                                         6,67 g
Sonnenblumen- oder Kürbiskerne zum Wälzen


Ich nehme eine Silikonbackform ohne Backpapier dafür. Das funktioniert ganz gut. Die Anleitung findet ihr auf dem Plötzblog

Zuerst habe ich gedacht: "Boah, das dauert ja ewig!" Aber was soll ich sagen? Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass gutes Brot eben lange braucht. Außerdem finde ich die Handhabung mittlerweile ganz praktisch. Denn es sind oftmals nur kleine bzw. kurze Arbeitsschritte, die man mal schnell nebenbei machen kann. Man muss halt nur "da" sein. Also, für mich ist das ideal!

Im Übrigen habe ich mir eine digitale Küchenwaage gekauft, die auf 1 g genau wiegt. Bei den "krummen" Zahlen runde ich dann halt auf oder ab. Ich möchte euch auch noch einmal besonders darauf aufmerksam machen, dass auch die flüssigen Zutaten in Gramm angegeben sind. Bitte achtet darauf, wenn ihr das Brot auch backen wollt. 

Dienstag, 23. Mai 2017

Neues Outfit

Mäuschen wollte so gerne einen neuen Sonnenhut haben, weil dieser hier jetzt endgültig ausgedient hat. Er würde noch so gerade eben passen, aber das Gummiband ist ausgeleiert, und der Hut fliegt ihr deshalb ständig vom Kopf.


Also, haben wir besprochen, wie der  neue aussehen soll. Ohne Absprache gibt es hier nämlich meistens nur noch ein langes Gesicht. Der Hut sollte gerne zu diesem Shirt passen. Was lag also näher, als nachzusehen, ob die Reste vom Shirt noch für einen Hut reichen? Das war zum Glück der Fall.

    

Der Jersey-Hut von Kid5 hat sich bewährt. Darum sollte es auch wieder so einer sein. Unglaublich, wie schnell der genäht ist. Letztes Mal habe ich das noch mit der Nähmaschine gemacht, dieses Mal mit der Overlock - da ging´s gleich nochmal so schnell. Herrlich! Allerdings habe ich die Krempe an der Stirn etwas verbreitert. Übrigens bin ich insgesamt selten so schnell gewesen. Der Hut würde heute genäht, heute fotografiert und jetzt gleich noch schnell verbloggt. Boah!

   

Dazu trägt Mäuschen ihre neue rote Jeans-Shorts, Mottis Shorts (damals noch als Freebook ergattert).  Die Shorts ist ganz schlicht rot gehalten. Sie hat zwar nicht ganz genau den gleichen Farbton, wie das Shirt, aber das stört uns nicht weiter.

   

Wie Ihr seht, war Mäuschen heute in Posier-Laune. Hihi!

  


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Dienstag, 16. Mai 2017

Alles neu macht der Mai

In der letzten Zeit habe ich mir viele Gedanken um meinen Blog gemacht. Ich betreibe diesen Blog wirklich gerne. Es macht mir Freude, meine Werke hier präsentieren zu können und noch mehr freue ich mich, dass mich so oft so liebe Kommentare erreichen. Allerdings ... ja allerdings tue ich mich in der letzten Zeit auch etwas schwer damit.
Ich nähe wirklich leidenschaftlich gern, und wenn es geht, jeden Tag. Oft ist es aber auch nervig, weil mir einfach die nötige Ruhe fehlt. Ich nähe an unserem Esstisch, d. h. ich muss jedes Mal alles erst aufbauen und danach natürlich auch wieder wegräumen. Da hat man manchmal gar nicht erst Lust, überhaupt anzufangen. Außerdem ist Mäuschen rund um die Uhr bei mir. Das finde ich eigentlich sehr schön, ist aber oft auch sehr anstrengend, besonders auch deshalb, weil sie sich ja  nun so furchtbar schlecht alleine beschäftigen kann. Oft möchte sie beim Nähen auf meinem Schoß sitzen. Ihr Job ist es dann immer, den Nähfuß anzuheben oder abzusenken und die Fäden abzuschneiden. Das kann sie auch schon sehr gut. Ja .... das ist zwar ganz niedlich, aber es wird sehr schnell sehr unbequem und anstrengend. Außerdem kann ich so auch einfach nicht mehr sehen, wo ich nähe, weil ihr Kopf halt davor ist. Ich kann auch nicht nähen, wenn Mäuschen schläft. Unsere Wohnung ist nämlich so klein, dass sie von den Geräuschen unweigerlich wieder aufwachen würde. Das ist einfach zu laut.
Beim Bloggen ist es ja nun nicht nur mit dem Nähen getan. Natürlich möchte ich auch schöne Bilder von meinen Werken zeigen, sonst macht das Ganze ja auch nicht wirklich Sinn. Und das ist schon der größte Knackpunkt. Am einfachsten ist das bei Projekten, die nicht Kleidung sind. Das kann ich machen, wenn zwischendurch Zeit ist. Bei Kleidung für´s Mäuschen wird es schon schwieriger. Meistens hat sie keine Lust, die Sachen extra für ein paar Fotos anzuziehen. Und sie soll doch auch Freude daran haben. Also passe ich meistens einen Augenblick ab, wo sie das Kleidungsstück sowieso anhat. Am liebsten natürlich draußen, aber das geht ja auch nicht immer. Die schwierigsten Fotos aber sind Fotos von Kleidungsstücken von mir selbst. Die kann ich schlecht selber machen. Meistens macht sie mein Mann. Oft fehlt uns die Zeit (oder Lust) dazu, oder das Wetter spielt nicht mit, oder es ist schon zu dunkel, wenn er von der Arbeit kommt, oder oder oder. Das finde ich schon echt schwierig. 
Warum erzähle ich euch das nun alles? Tja, ich hatte tatsächlich schon den Gedanken, diesen Blog zu schließen und einfach nur zu nähen, ganz ohne die Probleme mit den Fotos, ohne auf irgendwelche Statistiken zu schielen oder auch Lob/Kritik von Außenstehenden zu bekommen. Einfach nur nähen! ... Aber schade wäre es doch. Ich kann es nicht. Ich stöbere so gerne selbst in meinem Blog. Jedes genähte Teil erzählt doch seine eigene Geschichte. Und beim Ansehen, erinnert man sich wieder daran. Und das ist schön! Deshalb mache ich doch weiter. 
Aber es wird sich etwas ändern. Vermutlich werde ich nicht mehr so häufig posten. Das habt ihr in der letzten Zeit ja schon gemerkt. Es kann schon sein, dass ich manchmal auch mehrere Werke in einem Post zusammenfasse.

Und es wird auch etwas Neues geben. Den Namen "ZuhauseMami" habe ich ursprünglich deshalb gewählt, weil ich gerne zu Hause herum werkel. Das bezieht sich nicht nur aufs Nähen. Ich finde es einfach total spannend, etwas selbst zu machen. Ob das nun Marmelade kochen ist, etwas Nützliches basteln, nähen oder häkeln, neue Rezepte ausprobieren, und und und. Ja, und neuerdings bin ich auch unter die Brotbäcker gegangen. Ich! Ha! Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Früher hatte ich schon mal einige Versuche gestartet, aber ich bin jedes Mal kläglich gescheitert. Eine Zeitlang hatten wir auch mal einen Brotbackautomaten, aber irgendwie haben diese Brote immer alle gleich geschmeckt. Das war es auch nicht. Aber jetzt habe ich einen supertollen Blog entdeckt: den Plötzblog. Wahnsinn, sag ich euch! Gleich beim ersten Brot, dem Dinkelvollkornbrot mit Buttermilch, hatte ich einen tollen Erfolg! Das Brot ist so schön locker geworden und es hat tatsächlich geschmeckt! In einem späteren Post stelle ich euch das Brot nochmal genauer vor.


 Ich glaub es nicht, ich kann Brotbacken. Ich bin total begeistert. Ja, nun habe ich schon einiges ausprobiert und das meiste war gut. Diese Erfahrungen möchte ich gerne ab sofort auch gerne mit euch teilen. Habt ihr Lust? 
Tja, und wenn wir schon bei Rezepten sind .... wird es wahrscheinlich nicht nur bei Brotrezepten bleiben. Ja, mir ist bewußt, auch hier möchtet ihr gerne Fotos sehen. Ich bin bestimmt kein Food-Fotografin (das halte ich für eines der schwersten Dinge auf Erden), aber ich werde mir Mühe geben. 

Außerdem habe ich vor kurzem ein total spannendes Experiment gestartet. Ich möchte, zumindest für einige Zeit, versuchen, auf alternative Weise meine Haare zu waschen  und zu pflegen, also ohne Kauf-Shampoo. Ich bin mir zum jetzigen Zeitpunkt noch ganz und gar nicht sicher, dass ich das auch zufriedenstellend umsetzen kann, aber zumindest möchte ich es mal versuchen. Keine Angst, ich habe nicht vor, euch Bilder von fettigen Haaren zu zeigen. Das mag ich selber nicht. Und vielleicht geht das ganze auch noch weiter als nur Haarpflege. Aber ich lasse euch gerne an meinen Experimenten und Erkenntnissen teilhaben.

Puh, jetzt ist dieser Post doch echt lang geworden. Falls ihr bis hierher durchgehalten habt, möchte ich euch sehr dafür danken. Und ich hoffe, der frische Wind hier im Blog wird euch gefallen.

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Dienstag, 9. Mai 2017

Sommermädchen-Sew-Along 2017

Hm, nun wollte ich gerade diesen Post schreiben, um euch auf dem Laufenden für den Sommermädchen-Sew-Along zu halten, und da sehe ich, dass der Blog von Kekas Welt und ich gar nicht mehr erreichbar ist. Merkwürdig! Ich habe die Veranstalterin angeschrieben. Mal sehen, ob ich eine Antwort bekomme. (Edit: die Seite scheint umgezogen zu sein: hier ist der aktuelle Link).

Aber trotzdem werde ich diesen Post jetzt schreiben. Das Kleid ist tatsächlich schon lange fertig, aber da noch nicht Finale ist, werde ich heute erstmal auf die Details des Kleides eingehen. Vielleicht ist bis zum Finale ja auch der Blog wieder erreichbar.

Ich hatte mich ja für das Kleid Solsken entschieden, das ich hier schon einmal genäht hatte (es ist übrigens zu verkaufen, schaut mal im Flohmarkt). Damals hatte ich hinten eine durchgehende Knopfleiste gewählt, was ich als total praktisch empfand. Natürlich ist das Anziehen mittlerweile viel entspannter geworden, aber trotzdem habe ich mich auch hier wieder für eine durchgehende Knopfleiste entschieden.


Wie ihr seht, habe ich auch noch ein Bindeband dazu gebastelt. Das findet Mäuschen nämlich toll!
Die kurzen Ärmelchen sind so ein bißchen flügelmäßig. Ich habe sie gedoppelt, damit sie auch von innen hübsch aussehen. Außerdem ist innen am Armausschnitt ein Beleg eingenäht. Ob das nun unbedingt nötig ist, weiß ich nicht. 


Auch hier habe ich wieder eines von meinen selbstgemachten Labels angebracht (oh, ich muss wohl nochmal nacharbeiten).


Außerdem habe ich noch eine kleine Stoffblume vorne angenäht. Leider ist die etwas zu weit seitlich geraten, aber so schlimm ist es auch nicht. Ach so, man sieht es auf diesen Fotos leider nicht so sehr, aber unter dem roten Band springt dann eine Kellerfalte vorne auf. 


Am Saum habe ich mit Schrägband mit Häkelborte gearbeitet. Das passte ganz gut und sieht wirklich hübsch aus.





Montag, 8. Mai 2017

Jongliertücher

Eine Freundin hat mich gebeten, ihr "Jongliertücher" zu nähen, die sie zu einem Sprachkurs mitbringen soll.


Die Tücher sollten 60 x 60 cm groß sein. Ein bißchen Stoff hatte sie noch. Den habe ich mit verwendet, der Rest ist aus meinem Stofflager.





Der Plan ist, die Tücher später als Halstücher zu benutzen, aber dazu muss ich wohl noch etwas Stoff ansetzen.

PS: Fragt mich nicht, was man mit "Jongliertüchern" macht. Ich weiß es nicht. Noch nicht mal meine Freundin wußte es. Naja, nach dem Kurs wird sie mich bestimmt aufklären.

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Dienstag, 2. Mai 2017

Frl. Käferherz auf der neuen Malmappe

Es war mal wieder Zeit für ein Geschenk für mein Mäuschen. Eine Malmappe hatte ich schon lange im Sinn, aber irgendwie fehlte mir die richtige Motivation und auch Ideen für die Umsetzung. Und eine Anleitung bzw. sogar ein passendes Schnittmuster fehlten mir auch. Aber jetzt sollte es endlich soweit sein.
Im Vorfeld habe ich mich von dieser Anleitung von Schnabelina (da habe ich mir hauptsächlich abgeschaut, wie man das mit den Gummilaschen für die Stifte macht) sowie der Anleitung von Haus mit dem Rosensofa inspirieren lassen.
Natürlich muss man sich im Vorfeld wirklich eine Menge Gedanken machen, wie das Ganze denn aufgeteilt sein soll, wie es aussehen soll, welche Größe die Mappe haben soll, und und und. Natürlich muss man auch viel rechnen und tüfteln. Ich muss sagen, das war tatsächlich der schwierigste Teil, insbesondere deshalb, weil mein Mäuschen neben mir in absoluter Erzähllaune war. Sie redete und redete. Ich mußte das Projekt tatsächlich für den Tag abbrechen, weil ich einfach keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ach ja, die kleine Maus.
Eine Schwierigkeit kam außerdem noch auf mich zu. Mäuschen sollte von der Mappe ja nichts mitbekommen. Sollte ja eine Überraschung werden. Nun sind wir aber ja eigentlich immer zusammen, da sie ja keinen Kindergarten besucht. Ich musste also immer geeignete Augenblicke abpassen, in denen sie entweder im Spiel versunken war (was bei ihr leider nicht so häufig vorkommt) oder sie einen kleinen Film gucken durfte. Ihr merkt schon, dies war ein schwieriges Projekt. Und es setzte sich aus vielen kleinen kurzen Näh-Einheiten zusammen.
Aber das Ergebnis ist einfach toll geworden. Aber seht selbst!


Für mich war von Anfang an klar, dass es keine zu große Mappe werden sollte. Für mein Empfinden war eine Mappe, in die ein DIN A5 Format gut hineinpasst, genau richtig. Und ich wollte gerne mehr als 12 Standardfarben für mein Mäuschen. Da ist natürlich ein Platzproblem vorprogrammiert. Ich habe dann aber für dieses Projekt echt gut geeignete Buntstifte (Affiliate-Link zu Amazon) gefunden: kurz, aber trotzdem dick und 20 Farben. Toll, oder? Außerdem gab es im Set auch gleich einen Anspitzer dazu. Natürlich muss dann noch ein Radiergummi dazu (die findet Mäuschen nämlich total toll) und dann war sogar noch Platz für ein Lineal.


Auf der anderen Seite sollte ein Klemmbrett seinen Platz finden. Leider habe ich nur eines in DIN A 4 bekommen, aber ich habe ja einen lieben Papa, der mir das Brett netterweise auf die Maße, die ich brauchte, zugeschnitten hat (vielen Dank dafür nochmal, Papa 😘).


Ich wollte gerne flexibel sein. Mäuschen sollte gerne das Klemmbrett benutzen können, aber auch einen Malblock (beides mit Einschub von oben) oder auch ein Malbuch (mit seitlichem Einschub). Also habe ich mehrere Fächer eingeplant.



Für vorne auf der Außenseite brauchte es natürlich auch noch einen netten Hingucker. Und so kam es, dass ich das erste Mal so richtig genähmalt habe. Ich habe hier das Freebie Frl. Käferherz benutzt. Soooo süß!


Auf der äußeren Rückseite habe ich noch eine Innentasche eingenäht und ein so passendes Label aus SnapPap.


Leider leider ist mir das Einnähen des Reißverschlusses so gar nicht gelungen. Die Ecken sind einfach nur furchtbar geraten. Aber wißt ihr was? Das stört Mäuschen sowas von überhaupt gar nicht. Sie ist soooo glücklich mit ihrer Malmappe. Selbst Tage später sagt sie mir immer noch: " Danke, Mama, daß du mir die Tasche geschenkt hast! Danke!" Und dann strahlt sie übers ganze Gesicht. Und mal ehrlich: das ist doch wirklich jede Mühe wert, oder? Ach, ich liebe dich, du kleine Maus! 😘😍

Der rosa Außenstoff ist übrigens von einer Jeans-Umstandshose, die ich während der Schwangerschaft auch getragen habe. Hier hat sie echt super gepaßt!

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Mittwoch, 5. April 2017

MMM #6 Cordula für mich

Oha, dieser Post sollte eigentlich schon längst veröffentlicht werden. Der Rock ist nämlich schon seit letztem Jahr (!) fertig und wurde auch schon oft und gerne getragen. Allerdings hat es einfach nie mit den Fotos geklappt. Endlich konnten wir das jetzt nachholen.


Cordula wollte ich ja schon lange mal nähen. Aber wie das immer so ist. Für Mäuschen nähe ich inzwischen fast alles selber, und da sie ja dauernd wächst, braucht sie ja auch dauernd neue Kleidung (übrigens: im Flohmarkt findet ihr einige der tollen Kleidungsstücke, die Mäuschen leider nicht mehr passen, und auch einige andere Dinge. Reinschauen lohnt sich!).



Aber nun zum Rock. Ich habe hier dunkelblauen dünnen Feincord verwendet. Kombiniert habe ich mit herrlichem Kirschrot, also die Paspel, die Tascheneinsätze und das breite Bündchen. Vorsichtshalber habe ich in das Bündchen noch zusätzlich ein Gummibaand eingenäht. Zum Absteppen habe ich ebenfalls rotes Garn genommen. Das gefällt mir total gut. Am Saum habe ich doppelt abgesteppt. Ich finde, das sieht einfach professioneller aus.



Nur über einen Unterrock muss ich mir mal Gedanken machen. Denn mit Strumpfhose drunter, kann der Rock schon mal an den Beinen kleben oder sogar "hochkrabbeln". Das ist natürlich etwas nervig. Eines kann ich jetzt auf jeden Fall schon sagen: das war nicht der letzte Cordula-Rock.


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