Dienstag, 30. Mai 2017

Dinkel(vollkorn)brot mit Buttermilch

So, hier kommt dann mein erster richtiger Beitrag über das Brotbacken. Das hatte ich euch neulich ja bereits angedroht, hihi!

Mein erster richtig erfolgreicher Versuch ist mir mit dem Rezept vom Dinkelvollkornbrot mit Buttermilch gelungen. Beim ersten Backen hatte ich kein Dinkelvollkornmehl zur Hand, sondern "nur" Dinkelmehl Type 1050. Das ging aber auch ohne Probleme.

Mittlerweile habe ich das Brot schon öfter gebacken, und wir haben festgestellt, dass es uns als reines Vollkornbrot gar nicht so gut schmeckt. Daher mische ich jetzt immer zur Hälfte das Typenmehl unter. Außerdem ersetze ich einen Teil der Sonnenblumenkerne im Quellstück 2 durch Kürbiskerne, was ebenfalls sehr lecker ist. Dann haben wir noch festgestellt, dass uns dieses Brot doch zu groß ist. Natürlich könnte man einen Teil davon einfach einfrieren oder verschenken, aber für uns ist die beste Lösung, nur noch 2/3 des Teiges für das Brot zu nehmen.

 

Hier habe ich für euch das Rezept für das Brot, so wie ich es backe:

Quellstück 1
Dinkelvollkornmehl                             200 g
Buttermilch                                         200 g
Salz                                                         8 g

Quellstück 2
Leinsamen                                        26,67 g
Sesam                                                13,3 g
Kürbiskerne                                        13,3 g
Sonnenblumenkerne                          13,3 g
Haferflocken                                          20 g
Buttermilch                                          100 g

Hauptteig
Quellstücke
Dinkelmehl Type 1050                         200 g
Frischhefe                                                4 g 
Buttermilch                                       76,67 g
Rohrzucker                                         6,67 g
Sonnenblumen- oder Kürbiskerne zum Wälzen


Ich nehme eine Silikonbackform ohne Backpapier dafür. Das funktioniert ganz gut. Die Anleitung findet ihr auf dem Plötzblog

Zuerst habe ich gedacht: "Boah, das dauert ja ewig!" Aber was soll ich sagen? Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass gutes Brot eben lange braucht. Außerdem finde ich die Handhabung mittlerweile ganz praktisch. Denn es sind oftmals nur kleine bzw. kurze Arbeitsschritte, die man mal schnell nebenbei machen kann. Man muss halt nur "da" sein. Also, für mich ist das ideal!

Im Übrigen habe ich mir eine digitale Küchenwaage gekauft, die auf 1 g genau wiegt. Bei den "krummen" Zahlen runde ich dann halt auf oder ab. Ich möchte euch auch noch einmal besonders darauf aufmerksam machen, dass auch die flüssigen Zutaten in Gramm angegeben sind. Bitte achtet darauf, wenn ihr das Brot auch backen wollt. 

Kommentare:

  1. hmmmm wie das duftet. ich liebe solche brote über alles - vor allem aus dinkelmehl. danke fürs teilen - das werde ich auf jeden fall nachbacken.
    liebe grüße
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    1. Oh, das freut mich. Ich werde in Zukunft dann wohl öfter verlinken.
      LG Bitja

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  2. Ja Brotbacken steht ja auch noch ganz oben auf meiner Liste der Dinge die ich probieren muss und dabei esse ich gar kein Brot mehr:-) Aber für so ein leckeres Dinkelbrot mache ich auch mal eine Ausnahme! Schau mal rein auf meinem Blog und mach noch mit bei meinem großen Sommer-Gewinnspiel: http://www.idimin.berlin/grosses-sommer-gewinnspiel-big-summer-give-away/

    LG,
    Kali

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    1. Hallo Kali,
      Ich bin eigentlich auch gar nicht so die Brotesserin, aber seit ich selber backe, schmeckt es einfach besser!
      Bei deinem Gewinnspiel habe ich auch mitgemacht. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.
      LG Bitja

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